Aktuelles
Ismar Zulic wurde zum neuen Landkreisschülersprecher der Mittelschulen im Berchtesgadener Land gewählt. Die Schülersprecher der sieben Mittelschulen hatten sich in der Mittelschule Piding-Anger zu ihrer ersten Dienstbesprechung und zur Wahl des Landkreissprechers getroffen. Ismar Zulic besucht die 9. Klasse in Freilassing und konnte mit seinem selbstbewussten Auftreten überzeugen. Sein Stellvertreter ist Ernes Deskaj, der die 8. Klasse in Piding-Anger besucht. Beide waren bereits letztes Jahr an ihren Schulen Schülersprecher und haben dadurch schon Erfahrung mit der SMV-Arbeit (Schülermitverantwortung). Zur Wahl hatten sich die Schülersprecher mit ihren Verbindungslehrern aller 7 Mittelschulen versammelt. Die Sprecher der Schulen wählen aus ihrem Kreis wiederum ihren Landkreis-Vertreter. Seine Aufgabe ist es, zu den Treffen mit den anderen Landkreissprechern Oberbayerns nach München zu fahren und zu besprechen, was sie verbessern möchten. Außerdem arbeiten sie dort am Thema für den Mittelschultag, zu dem alle Schulen in Oberbayern in der Woche vor den Osterferien Projekte durchführen können. (Text: Dinah Fries); Foto folgt
Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder alle Klassen unserer Schule an der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“, die unter dem Motto BalanceAkt stand und zum Ziel hatte, jungen Menschen zu vermitteln, gesunde Verhaltensweisen mit nachhaltigen Entscheidungen in Einklang zu bringen.
Während in der Klasse 1a der gesunde Pausenapfel genau unter die Lupe genommen wurde, in der Klasse 2a die Kinder mit großem Vergnügen verschiedene Obstsorten für einen Obstsalat schnippelten und diesen mit Schokostreuseln verzierten, die Klasse 3a bunte Obstspieße zusammensteckte, bereitete die Klasse 1b mit Hilfe der Klasse 7 eine gesunde Pause für die gesamte Schule vor. Mit viel Eifer wurden Gurken- und Paprikaschiffchen gestaltet. Außerdem zauberten die Schülerinnen und Schüler belegte Brotgesichter. Das Brot dafür backten Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse selbst. Das Gemüse wurde dankenswerterweise von der Firma Früchtegroßhandel Maier in Piding zur Verfügung gestellt und auch der Förderverein der Schule unterstützte die Aktion.
In der Pause ließ es sich die gesamte Schule schmecken und merkte, dass gesundes Essen auch mit viel Freude angerichtet werden kann. Von einem rundum gelungenen Projekt sprachen auch die Klassen 4b und 5, die während der Gesundheitswoche eine „gesunde Pause“ für die ganze Klasse zubereiteten. Die Kinder schnitten ebenfalls frisches Zutaten, belegten Vollkornbrote und bereiteten leckere Kräuterquarks zu. Die 8. Klasse backte für den Kioskbetrieb an der Schule Apfelmus-Crumble-Muffins. Es wurde jedoch nicht nur gekocht und gegessen. Die Klasse 2b stellte die Begriffe „Achtsamkeit und Entspannung“ in den Mittelpunkt der Gesundheitswoche, die 6. Klasse befasste sich in diesen Tagen mit der Kampfsportart Karate. Dabei stand weniger der Kampf im Vordergrund, als viel mehr der Respekt dem eigenen Körper und dem Partner gegenüber. Die ganzheitlichen Techniken schulen den gesamten Körperhaltung und erfordern Konzentration, wobei der Spaß an der Bewegung nicht fehlen darf.
Die Klassen 3b und 3c durften zwei tolle Bewegungspausen gestalten. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Yoga-Übungen, führten ein Lauf-ABC durch und boten ein kleines Kinder-Workout an. Alle interessierten Mitschülerinnen und Mitschüler konnten mitmachen, sich bewegen und hatten dabei viel Spaß. So wurde Bewegung und Gesundheit auf spielerische Weise miteinander verbunden. Die Kinder der Klasse 2a durften während der Gesundheitswoche im Rahmen des Sportunterrichts etwas ganz Neues ausprobieren: Rope Skipping. Sie wurden dabei von Sabrina Lukas und ihrer Kollegin Verena angeleitet und lernten zunächst die richtige Seilhaltung und Sprungtechnik kennen. Anschließend durften sie selbst aktiv werden und das Seilspringen ausprobieren. Besonders viel Spaß machte das Durchlaufen und Überspringen der großen Sprungseile – eine tolle, aber auch herausfordernde Übung! Die Klasse 4a organisierte einen spannender Orientierungslauf, bei dem die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams antraten, um insgesamt neun Stationen zu bewältigen. Der Lauf kombinierte Bewegung, Teamarbeit und sportliche Herausforderungen. An den Stationen warteten Aufgaben zur Koordination, Ausdauer und Geschicklichkeit.
Die 5., 6. und 7. Klassen durften im Rahmen der Gesundheitswoche dem Vortrag von Rettungssanitäter Max Schweikart lauschen. In seiner spannenden Schulung erklärte er den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig Bewegung, gesunde Ernährung und ein ausgeglichener Blutdruck für den Körper sind. Ein besonderes Highlight war, dass die Kinder selbst den Blutdruck messen durften. Mit großer Begeisterung machten sie sich anschließend tanzend daran, ihren Puls und Blutdruck bewusst zu steigern – um danach erneut zu messen und die Veränderungen zu beobachten. Die Aktion sorgte nicht nur für viel Spaß, sondern auch für wertvolle Einblicke in die eigene Gesundheit.
Der gesamten Schulfamilie gilt ein herzliches DANKESCHÖN für die engagierte Teilnahme und Ideenvielfalt, die die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ zu einem vollen Erfolg werden ließ. (Text: Magdalena Perez Moreno) Fotos folgen
Die 8. Klasse gestaltet bunte Figuren für Abfalleimer auf dem Schulgelände
Unter der Anleitung von Diplom-Kunsttherapeut Michael Zuber aus Rosenheim gestaltete die 8. Klasse der Mittelschule Piding-Anger in einem zweiwöchigen Projekt bunte, lebensgroße Figuren für einzelne Abfalleimer auf dem Schulhof. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler erste praktische Erfahrungen als „Betonbauer“, „Schreiner“, „Fotograf“ und „Maler“ sammeln. Am ersten Tag erzählte Herr Zuber den Schülern alles Wissenswerte über Beton, bevor dann die Kleingruppe selbst ihren Beton für die Sockel mischte und in vorbereitete Wangen füllte. Während der Beton aushärtete, wurde zunächst in der Klasse besprochen, wie die Figuren aussehen sollten. In einem lustigen Fotoshooting machten die Schüler Fotos von ihren Klassenkameraden in besonderen Positionen.
Insgesamt wählten sie dann sechs Fotos aus und übertrugen sie auf große Holzplatten. Danach erklärte Herr Zuber ihnen ausführlich den Umgang mit der Stichsäge und die Mädchen und Jungs konnten so die lebensgroßen Figuren aus dem Holz ausschneiden und die Oberfläche schleifen. Anschließend grundierten die Achtklässler die Figuren und hatten dann viel Spaß beim Auftragen der verschiedenen Farben und Mustern. Nach dem Trocknen strichen sie noch einen Klarlack darüber, damit die Figuren auch wetterfest sind. Abschließend bohrten die Schüler nur noch die Löcher für den Abfalleimer auf dem vorbereiteten Betonsockel und schraubten diesen zusammen mit den bunten Figuren daran fest.
Bei einer kleinen Einweihungsfeier mit Butterbrezen bedankten sich die Klassleiterin, Frau Herta Falkner und die Schülerinnen und Schüler bei Herrn Zuber für dieses gelungene Projekt. Es waren sich alle einig, dass sie viel Freude bei der Herstellung dieser bunten Figuren mit Betonsockel hatten und nun niemand mehr die Abfalleimer am Schulgelände übersehen kann. (Text: Herta Falkner) Fotos folgen
Ein beeindruckender Tag gegen das Vergessen und für die Menschlichkeit Piding – Einen tief bewegenden Eindruck hinterließ der Besuch in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen bei der 9. Klasse der Mittelschule Piding–Anger. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gertraud Neunzig und dem Schulsozialarbeiter, Herrn Bastian Bönisch auf den Weg nach Oberösterreich, um an einem Ort zu lernen, an dem unermessliches Leid geschehen ist. Während eines geführten Rundgangs erfuhren die Jugendlichen, dass das Konzentrationslager Mauthausen zwischen 1938 und 1945 eines der grausamsten Lager des NS-Regimes war. Neunzigtausend Menschen kamen hier ums Leben – durch Hunger, Krankheit, Misshandlung oder systematische „Vernichtung durch Arbeit“. Zu den Häftlingen gehörten politische Gegner, Juden, Homosexuelle und Zeugen Jehovas – Menschen, die von der damaligen sogenannten „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen und entrechtet wurden. Besonders eindrücklich blieb den Schülern die sogenannte Todesstiege im Gedächtnis – jene steile Treppe aus dem Steinbruch, die Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen mit schweren Granitblöcken erklimmen mussten. Viele von ihnen brachen zusammen oder wurden zu Tode geprügelt. Im anschließenden Gespräch mit den Begleitern der Gedenkstätte wurde deutlich, dass die Erinnerung an diese Verbrechen nicht nur historische Bedeutung hat.Sie mahnt uns alle, Verantwortung zu übernehmen – für die Vergangenheit und für die Zukunft.Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Piding, die die Fahrt finanziell unterstützt und damit ermöglicht hat, dass die Schülerinnen und Schüler diesen wichtigen Ort des Erinnerns besuchen konnten. (Text: Gertraud Neunzig) Fotos folgend
Am 15.10.2025 besuchte die Klasse 4a das Rathaus der Gemeinde Piding. Im Sitzungssaal wurden die Schülerinnen und Schüler vom Bürgermeister Hannes Holzner freundlich empfangen. Mit Hilfe einer Power Point Präsentation informierte der Bürgermeister die Schüler unter anderem über die Lage der Gemeinde, über das Gemeindewappen und über die sich verändernden Einwohnerzahlen. An der Wand konnten die Kinder die Bilder aller vergangenen Bürgermeister betrachten. Besonders spannend war die Fragerunde am Ende. Der Bürgermeister nahm sich viel Zeit, um alle Fragen der Kinder zu beantworten. (Text: Stephanie Gallisch) Foto folgt
Für 24 Mädchen und 19 Buben begann vor wenigen Wochen ein neuer Lebensabschnitt. Sichtlich aufgeregt fanden sich die Schulanfänger mit ihren kreativ gestalteten und reich gefüllten Schultüten in der Schulsporthalle der Grund- und Mittelschule in Piding ein.
Von Eltern und Großeltern begleitet, saßen die Mädchen und Buben auf den vorderen Bänken und waren gespannt, was nun folgen würde. Rektorin Magdalena Perez Moreno begrüßte alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste sehr herzlich und wünschte den 43 Erstklässlern viel Spaß am Lernen und Neugierde auf alles Neue, das sie künftig entdecken dürfen. Es durften einige Schulanfängerinnen und Schulanfänger mithelfen, die Schultüte der Rektorin genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei viele interessante Gegenstände herauszuholen. Beispielsweise bunte Malstifte, mit denen man künftig Hefteinträge bunt gestalten kann, ein Buch, das künftig die Möglichkeit bietet, viele Informationen zu bekommen und aufregende Geschichten zu erfahren, ein Kuscheltier, das für die Freundschaften steht, die man in der Grundschule schmieden wird und ein Radiergummi, der dafür sorgt, dass man Fehler ausbessern kann, war auch dabei.
Frau Perez Moreno wandte sich an die Eltern und meinte, dass ein Mensch nie wieder so viel in so kurzer Zeit lernen wird wie während seiner Kindheit und dies verdiente Anerkennung. Sie wünschte den Schülern eine schöne Schulzeit an der Grundschule Piding und dankte dem Förderverein für die hervorragende Verköstigung der anwesenden Gäste, dem Elternbeirat für die stets wohlwollende Zusammenarbeit und der Gemeinde Piding sowie der Sparkasse BGL für Geschenke zum Schulbeginn. Für die musikalische Umrahmung der Begrüßungsfeier bedankte sich die Schulleiterin bei Frau Anna-Lena Fritsch und der Klasse 4b.
Im Anschluss begrüßte Herr Bürgermeister Hannes Holzner die Schulfamilie und die Schulanfänger, mit denen er sich über den 1. Schultag freute. Er wünschte ihnen viel Spaß und Erfolg für den neuen Lebensabschnitt. Die Schülerinnen und Schüler wurden nun für die Klasse 1a von Frau Sylvia Rühmer und für die Klasse 1b von Frau Dorothee Sihler aufgerufen und marschierten vergnüglich in ihre Klassenzimmer, wo der Unterricht um 11:00 Uhr endete. Nach einer Unterrichtsstunde und mit einer kleinen Hausaufgabe ausgestattet, wurden die stolzen ABC-Schützlinge vor der Schule von ihren Eltern abgeholt. (Text: Magdalena Perez Moreno) Fotos folgen