Nach den Prüfungen freuten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse sehr, gemeinsam mit den Lehrkräften Karl Wimberger und Rebecca Poth ihre wohlver-diente Abschlussfahrt nach Kroatien antreten zu können. Auf dem Weg wurde ein Zwischenstopp in Slowenien eingelegt, um die beeindru-ckende Postojna-Grotte zu besichtigen. Bei einer rasanten Zugfahrt in den Berg konnten riesige Topfsteinformationen von den Jugendlichen bestaunt werden. An-schließend fuhr die Gruppe weiter zur Apartment-Anlage, wo alle in ihre Apartments eincheckten und die Anlage erkunden konnten. Ausgeruht und bei bestem Wetter wurde am nächsten Tag Rovinj besichtigt und erste Souvenirs wurden eingekauft. Der Stadtrundgang führte vom Hafen durch malerische Gassen hinauf zur Kirche der Heiligen Euphemia, von der sie einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und das Meer genossen. Anschließend fuhren die Schülerinnen und Schüler zum Morosini – Grimani Castle, wo zunächst in Gruppen ein kniffliger Escape Room gespielt wurde. Bei der Führung durch die Burg erfuh-ren die Abschussschüler interessante geschichtliche Details rund um die Burg und ihre Bewohner, die multimedial aufbereitet waren. Am nächsten Tag besuchte die Abschlussklasse die Stadt Pula und das Amphitheater der Stadt. Bei einer Führung erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Ge-schichte der Region. Auf eigene Faust wurden danach noch die Geschäfte und Restaurants erkundet, bevor es zur Erholung in die Apartment-Anlage zurückging. Eine kleine Herausforderung stellte am Donnerstag für einige die Wanderung zum Bergdorf Motovun dar. Oben angekommen, bot sich allen ein herrlicher Blick über die Region, der Belohnung für die Strapazen war. Die Abschlussklasse fuhr an-schließend nach Poreč. Dort bummelten die Jugendlichen durch die Gassen zum Hafen und versorgten sich mit Essen, bevor sie an Bord eines Schiffes gingen, um bei einer Panorama-Schifffahrt an der Küste Istriens ihre Abschlussfahrt ausklingen zu lassen. (Text: Rebecca Poth) Fotos folgen

"Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst, wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat." Mit diesem Zitat von Helen Hayes eröffnete die Rektorin der Pidinger Schule Magdalena Perez Moreno die Einweihungsfeier der Schülerbücherei an der Schule Piding und zeigte sich überzeugt, dass dieser kunstvoll gestaltete Raum für die Kinder und Jugendlichen an der Schule ein Ort sein wird, der die Fantasie anregt, das Wissen erweitert und die Neugierde weckt. Ein geschmackvolles Farbkonzept unterstreicht den modern ausgestatteten, kreativ gestalteten und inspirierenden Leseraum.

Hier können die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Geschichten eintauchen, neue Perspektiven kennenlernen, ihre Lesefähigkeiten mit Freude und Spaß weiterentwickeln und damit einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Bildungserfolg leisten. Die Schulleiterin bedankte sich bei allen Projektbeteiligten für ihren großartigen Einsatz. Allen voran gilt der Dank der Schulfamilie der Gemeinde für die großzügige finanzielle Unterstützung, die die Realisierung dieses Projekts möglich gemacht hat.

Das gesamte Lehrerkollegium hatte den ehemaligen Lehrmittelraum freigeräumt und die für die Schule zuständigen Hausmeister packten tatkräftig an, die kunstvollen Ideen für diesen Rückzugsort umzusetzen. Es war ein Gemeinschaftsprojekt der Schulfamilie, das von Karl Wimberger mit Leiderschaft und viel Herzblut initiiert und von Bürgermeister Hannes Holzner stets befürwortet und gefördert wurde. Der Bürgermeister betonte, dass die Kinder und Jugendlichen unsere Zukunft sind und es ganz besonders wichtig ist, ihnen gute Voraussetzungen zu geben.

Hannes Holzner und Karl Wimberger zeigten sich einig, dass Lesen zu den Grundfertigkeiten gehört und die Schule Piding mit der Einrichtung der neuen Schülerbücherei die Zeichen der Zeit früh erkannt und die Realisierung des Projekts ausgezeichnet umgesetzt hat. Ein herzliches "Vergelt´s Gott" der Schulleitung bekamen Stefanie Zapf, die viel Zeit darauf verwendete, die Schülerbücherei zu strukturieren und liebevoll zu gestalten, Veronika Hagenhofer für die Einweisung in die technische Umsetzung und Organisation und alle Eltern, die ihre engagierte Mitarbeit beim Einbinden der Schülerbücher einbrachten.

Dem Förderverein wurde für seine vielfältigen Spendenaktionen herzlich gedankt. Die angenehme und stilvolle Atmosphäre, in der das Lesen, Lernen und Entdecken Freude bereitet, machte Künstlerin Silke Blumhoff mit kreativen und gestalterisch beeindruckenden Ideen möglich.

Davon besonders angetan zeigte sich die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Mittermeier, die sich im Namen der gesamten Elternschaft bei der Schule und Gemeinde für das großartige Engagement bedankte.

Gemeinderätin Birgid D´Heureuse richtete ein Grußwort an die Gäste und berichtete darüber, dass sie bereits im Kindesalter mit Büchern in fremde Welten eintauchte, ins Weltall flog und mittels vieler Lektüren Menschen und Kulturen kennen lernte. Damit unterstrich sie an diesem Nachmittag noch einmal die herausragende Bedeutung des Lesens und schloss den Kreis zum eingangs von der Klasse 3b und ihrer Klassleiterin Anna-Lena Fritsch präsentierten Musikbeitrag "Lesen heißt auf Wolken liegen". Der talentierte Ziach-Spieler Maximilian Wurzenrainer steuerte zwei wertvolle Beiträge zum musikalischen Rahmen dieser Veranstaltung bei.

Mit dem Wunsch, im Anschluss an das offizielle Programm die Schülerbücherei zu erkunden, zu genießen und künftig rege zu nutzen wurde die Bitte verbunden, dass sich in der Gemeinde freiwillige Lesepaten finden, die zusammen mit den Lernenden in die Welt der Bücher eintauchen. Auch weitere Buchspenden sind herzlich willkommen. (Fotos folgen)

In der Klasse 3b der Grundschule Piding wurde vor kurzem nicht nur gebastelt, sondern auch tiefgründig nachgedacht. Unter der Leitung ihrer Religionslehrerin Anna-Lena Fritsch setzten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religionsunterrichts mit dem Leben und Wirken von Papst Franziskus auseinander.  Dabei stand nicht nur der Mensch Franziskus im Mittelpunkt, sondern auch seine Botschaft von Mitgefühl, Frieden und Nächstenliebe.

Die Kinder zeigten großes Interesse an der Persönlichkeit des Papstes und beschäftigten sich einfühlsam mit seinem Engagement für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und die Armen dieser Welt. Besonders berührt waren sie, als sie von seinem Tod am Ostermontag erfuhren - ein Tag, der im christlichen Glauben für Hoffnung und Auferstehung steht.

Im Unterricht gestalteten die Drittklässler Osterkerzen, die ursprünglich als Symbol der Freude über die Auferstehung Christi gedacht waren. Nach der traurigen Nachricht über den Tod des Papstes erhielten die Kerzen eine zusätzliche Bedeutung: Sie sollen Papst Franziskus ein letztes Licht auf seinem Weg leuchten.

Neben den Kerzen verfassten die Kinder auch persönliche Briefe voller Gedanken, Wünsche und Gebete. Einige drückten darin ihre Dankbarkeit für sein Wirken aus, andere baten um Frieden in der Welt, ganz im Sinne der Botschaften, für die Franziskus stets eingetreten war. Papst Franziskus war für viele ein Vorbild - und das spüren auch die Jüngsten - ein stilles Leuchten für einen Mann, der für viele ein Licht in dunklen Zeiten war. 

(Text: Anna-Lena Fritsch; Fotos folgen)

Bei strahlendem Sonnenschein öffnete die Grund- und Mittelschule Piding Anfang April 2025 ihre Türen und präsentierte vielen interessierten Besuchern Einblicke in die gesamte Bandbreite ihrer Angebote. Die Schulleiterin Magdalena Perez Moreno begrüßte die Schülerinnen und Schüler, die Kolleginnen und Kollegen und die anwesenden Gäste der Veranstaltung, darunter Schulamtsdirektor Helmut Mayer, Landtagsabgeordneter Michael Koller, Bürgermeister Hannes Holzner (Piding) und Markus Winkler (Anger) sowie etliche Schulleiterinnen und Schulleiter, darunter auch viele ehemalige wie Anton Fuchs und von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG den Vorstandsvorsitzenden Josef Frauenlob mit seinem Kollegen Peter Neuerer, Martin Hinterstoißer von der Sparkasse BGL und Markus Fegg von der Molkerei Piding.

In ihrer Rede präsentierte Magdalena Perez Moreno die modernen Errungenschaften der letzten Jahre. "In all unseren Klassenräumen stehen Dokumentenlesegeräte, digitale Tafeln, Beamer und Laptops zur Verfügung." Die Grund- und Mittelschule sei nicht nur MINT-freundlich, sondern lege auch sehr viel Wert auf die sportliche und musische Erziehung der Schülerinnen und Schüler. In der Mittelschule besitzen die Berufsorientierung und die Berufsvorbereitung einen hohen Stellenwert. Die Schulleiterin dankte der Gemeinde Piding für die hervorragende Zusammenarbeit, ihrer Konrektorin Rebecca Poth, den Schülerinnen und Schülern, den Kolleginnen und Kollegen sowie der Sekretärin und den für die Schule zuständigen Hausmeistern für die umfassende Vorbereitungsarbeit sowie dem Elternbeirat und Förderverein für die äußerst engagierte Mitarbeit.

Auf der Bühne spielten die Kinder und Jugendlichen von der Bläserklasse der Musikkapelle Piding und eine Volksmusikgruppe mit Christina Holzner und Schülerinnen und Schülern der Klassen 1a, 5 und 6 zünftig auf. Tim Wolters aus der Klasse 3b brillierte mit einer Schülerrede. Bei den abwechslungsreichen Tanzeinlagen waren viele verschiedene Stilrichtungen vertreten: "Bodypercussion" mit Sylvia Rühmer (Klasse 2a), "Shuffle Dance" mit Sventlana Schaier (Schülerinnen und Schüler der Schule Piding), "Rope Skipping" mit Stephanie Gallisch (Klasse 3a), "Line Dance" mit Anna-Lena Fritsch (Klasse 3b), "6K United" mit Stefanie Zapf (Klassen 3a und 4b) und dem Trachtenverein Piding (Schülerinnen und Schüler Schule Piding). Durch das Programm führten Dominik Reiter und Lionel Große aus der 9. Klasse.

Es wurlte in allen Räumen der Schule, egal ob auf dem Pausenhof, in der Turnhalle oder in der Mehrzweckhalle, im Technik- und Werkraum, im Musikraum, der Schulküche oder in der neu eingerichteten Bücherei, dem Schmuckstück der Schule. Das Farbkonzept hierfür hat die Künstlerin und Grafikerin Silke Blumhoff entwickelt. Darüber hinaus leitete sie die berufsorientierende und berufsvorbereitende Kunstwerkstatt an der Schule, welche dankenswerterweise von der Regierung von Oberbayern und der privaten Hubert-Beck-Stiftung finanziert wird und dem Ziel dient, interessierte Jugendliche für Ausbildungsberufe zum Maler, Dekorateur, Designer und Kirchenmaler zu begeistern.

Die Besucher des "Tags der offenen Tür" konnten den Kindern und Jugendlichen beim kreativen Schaffen in der Kunstwerkstatt über die Schulter schauen, im Technikraum wurden spannende Experimente - darunter ein "Mitnehm-Versuch" von Seminarrektorin Monika Ilg - bestaunt. Darüber hinaus wurden dort die "Forscherfüchse" vorgestellt, ein weiteres projektorientiertes Angebot der Schule Piding, das in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum in Berchtesgaden derzeit an der Schule Piding umgesetzt wird. 

Der Förderverein verkaufte Stirnbänder mit Designs aus der Kunstwerkstatt, der "Eine-Welt-Laden" präsentierte die "faire Pause" und der Elternbeirat verköstigte die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee. Zusammen mit Herta Falkner und Barbara Schöndorfer boten die Siebtklässler Salziges und Pikantes aus der Schulküche an. Die HPZ-Klasse verkaufte kreative Töpferwaren, Dorothee Sihler präsentierte Bodypercussion im Musikraum, Angelika Maier-Hauck die Kunst des Lufthäkelns im Nasswerkraum und die "Offene Ganztagsschule" gestaltete mit interessierten Kindern Bastelarbeiten und Buttons. Zur sportlichen Betätigung in der Turnhalle bei Patricia Kretschmann-Kürti luden ein Sportparcours und etliche Spielgeräte am Grundschulpausenhof ein. In der 6. Klasse bei Karl Wimberger konnte man eine Reise in die Vergangenheit antreten: ein Film auf einer Filmspule und die allererste EDV-Generation wurden interessierten Besuchern gezeigt.

Die Bücherei präsentierten Dinah Fries und Karl Wimberger zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule. Gegen Abend waren sich alle Beteiligten einig, dass der "Tag der offenen Tür" an der Schule Piding eine gelungene Veranstaltung war.
(Fotos folgen)

Der Mittwochmorgen begann für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1a und 1b mit einer erfreulichen Überraschung.

Alle Kinder bekamen im Rahmen der Aktion "Vereinsgutscheine für Erstklasskinder" von der Rektorin Magdalena Perez Moreno einen Gutschein und dürfen diesen nun bei einem von rund 50 Sportvereinen im Landkreis Berchtesgadener Land einlösen.

Ein wunderschön dekorierter Wunschbaum schmückte in der Adventszeit die Rehaklinik in Bad Reichenhall (Salzburger Straße). Dabei konnten etliche Sterne, die mit Wünschen bestückt waren, bestaunt werden. Patienten und Mitarbeiter der Klinik durften sich aber auch einen Stern mit nach Hause nehmen und den Wunsch für den Adressaten in Erfüllung gehen lassen. Für die Bücherei der Schule Piding haben sich Schülerinnen und Schüler interessante und unterhaltsame Bücher gewünscht.

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